Hinweise und Tipps


Hinweise und Tipps zum Stand Up Paddling

 

Die wichtigste und erste Voraussetzung beim Stand up Paddling sind Schwimmkenntnisse und die Fähigkeit alleine wieder auf das Board zu kommen.

Touren sollten immer so geplant werden, dass sie den konditionellen und gesundheitlichen Voraussetzung des Paddlers entsprechend gestaltet sind.

Vor dem Start einer Tour sollte man sich über die aktuelle und die zu erwartende Wetterlage, sowie den besonderen Gegebenheiten vor Ort informieren, um sich entsprechend auszurüsten (Schwimmweste, Neopren, Trockenanzug, Trinkwasser …….).

Sollte einem doch mal ein Gewitter überraschen, sofort liegend ans Ufer paddeln.

Bei plötzlich aufkommenden Wind in Knieposition paddeln, um die Angriffsfläche gering zu halten. Es ist Empfehlenswert sich nahe am Ufer lang zu bewegen, um sich notfalls ausruhen zu können ohne abzutreiben. Da das SUP Board im Notfall als Rettungsinsel dienen kann, sollte es nach Möglichkeit nicht verlassen werden.

Eine Leash tragen, sie verhindert gerade bei starkem Wind, das dein Board weggetrieben wird falls du ins Wasser fällst. Auf Fliessgewässern kann das Tragen einer normalen Leash durch das Hängenbleiben an Brückenpfeiler oder Ästen allerdings gefährlich werden. Hier sollten nur eine Leash mit Auslösemechanismus Anwendung finden.

Vehrkehrshinweise

  1. Auf dem Wasser gilt Berufsschifffahrt hat immer Vorrang.
  2. Die Fahrrinne, gekennzeichnet durch rote und grüne Bojen, ist schnellstmöglich auf dem kürzesten Weg und bei Unsicherheiten auf Knien oder gar nicht zu überqueren.
  3. Ein langer Ton von ca. 4 Sekunden ist ein Warnsignal, prüfe ob du gemeint sein kannst, falls nicht bleibe trotzdem aufmerksam.
  4. Bei Gefahr mit beiden Armen winken.
  5. Treffen zwei Paddler aufeinander, müssen beide nach Rechts ausweichen.
  6. Es ist Verboten mit den SUPs Wehranlagen, Naturschutzgebiete und Schwimmzonen zu durchfahren.

Ausweichregeln zwischen Wasserfahrzeugen

  1. Alle Fahrzeuge weichen manövrierbehinderten oder -unfähigen Schiffen aus.
  2. Alle Fahrzeuge (außer manövrierbehinderte) weichen Fahrzeugen aus, die aufgrund ihres Tiefgangs eingeschränkt manövrierbar sind (“tiefgangbehindert”).
  3. Von Fahrzeugen, die mit Netzen, Leinen oder Schleppnetzen fischen und dadurch nur eingeschränkt manövrieren können, halten sich ander Fahrzeuge frei.
  4. Segelboote und -schiffe, die unter Segeln fahren, haben Vorrang vor Motorschiffen.
  5. Motorschiffe weichen allen anderen Verkehrsteilnehmern aus.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ausweichregeln_zwischen_Wasserfahrzeugen

 

Umweltschutzregeln

  1. Private Gebote und Fahrverbote an nicht öffentlichen Wassergrundstücken sind einzuhalten.
  2. Uferberreiche bestehend aus Wiesen, Weiden und Wald können in privatem Besitz sein und sollten dann nicht betreten werden.
  3. Die Boards dürfen nur an öffentlichen Bereichen ohne Beeinträchtigung anderer zu Wasser gelassen und wieder an Land geholt werden.
  4. Abfälle dürfen nicht im See oder Uferbereich entsorgt werden.
  5. Naturschutzbestimmungen sind einzuhalten und es sollte immer mit entsprechendem Abstand (mind. 2m ) zu Schilfgebieten und Vogelansammlungen ohne Lärm gepaddelt werden.